Nach der Ernte

Tiere vor Wagen Ziegen mit Sonnenblumen Mann mit Schale Gedeckter Tisch Historischer Händlerwagen auf Wiese Frau in historischem Kostüm gedeckter Tisch Ziegen gedeckter Tisch
Kaltblutpferd mit rheinischer Schlagkarre im Eröffnungskorso (Fotos: Hans-Theo Gerhards/LVR)

Mit „Nach der Ernte“ am 15. und 16. September erinnert das Freilichtmuseum wieder an die vielfältigen und anstrengenden Arbeiten, die bei den Bauern auf dem Hof, auf dem Feld und in den Bauernküchen und mit dem Abschluss der Ernte im Spätsommer auch bei den Handwerkern im Dorf anfielen.

Zahlreiche Kaltblutpferde, Zugochsen, historische Wagen und Arbeitsgeräte werden im Einsatz zu sehen sein. Schwere Rösser aus dem Rheinland und aus Westfalen, Belgien und Luxemburg pflügen und eggen, ziehen Baumstämme aus dem Wald oder fahren hoch beladene Getreidewagen zum historischen Bauernhof. Dort laden Erntehelfer die Garben in die vom alten Dampfross betriebene Dreschmaschine.

Eröffnet wird die Veranstaltung samstags und sonntags jeweils um 11:30 Uhr mit einem Korso der Kaltblutpferde und Zugochsen mit ihren historischen Gespannen und der Akteure, die ihr handwerkliches Können vorführen.

Bei vielen Aktionen können die großen und kleinen Museumsbesucher mitwirken. So beim Dreschen mit dem Flegel, der Kornreinigung mit Windfege und Wanne, bei der Flachsverarbeitung oder beim Sauerkrautansetzen.

Auch viel altes Handwerk wird gezeigt: Dorfschmied, Stellmacher, Korbflechterin, Heimweber und Mausefallenmacherin zeigen Handwerkstechniken, die heute ausgestorben oder weitgehend unbekannt sind.

Wer frische Produkte aus der Region kosten und erwerben möchte, ist auf dem „Landmarkt“ bestens aufgehoben.


Weitere Informationen

Programmflyer (PDF, 2,31 MB)

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