Nach der Ernte 2017

Kaltblutpferd

„Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern zeigt eine Vielfalt bäuerlicher und handwerklicher Arbeiten unserer Vorfahren – rund 50 Arbeitstiere im Einsatz

Mit einem großen Korso eröffnet das LVR-Freilichtmuseum Kommern am Samstag, 16. September, und Sonntag, 17. September, jeweils um 12 Uhr seine Traditionsveranstaltung „Nach der Ernte“. Im Korso ziehen alle Akteure des Museums mit, von der Bäuerin und den Hauswirtschafterinnen bis zu den Handwerkern wie Schmied und Stellmacher. Eine eigene Gruppe unter den rund 50 mitziehenden Arbeitstieren und Gespannen aus vier Nationen werden zahlreiche Kaltblutpferde mit verschiedensten Geräten zum Kartoffelanbau bilden.

Das Thema Kartoffelanbau bildet in diesem Jahr einen Schwerpunkt unter den landwirtschaftlichen Vorführungen. Es wird aber auch mit alten Geräten gedroschen und Korn gereinigt, Flachs verarbeitet und Obst gedörrt. Handwerker zeigen, welche Arbeiten früher auf dem Dorf nach der Ernte anfielen. Bei vielen Aktionen können junge wie ältere Museumsgäste mitwirken.

Wie immer ist auch das WaldPädagogikZentrum Eifel (WPZ) des Landesbetriebs Wald und Holz NRW Mitveranstalter. Das im Freilichtmuseum angesiedelte WPZ zeigt gemeinsam mit den Zimmerleuten des Museums traditionelle Holzverarbeitung. WPZ-Leiter Ingo Esser wird das Szenario moderieren, wenn schwere Kaltblüter dicke Baumstämme aus dem Museumswald rücken. In der Wassermühle und auf einem mobilen Sägegatter werden aus den Stämmen Dielen gesägt. Wenn der Wind mitspielt, wird sich auch die frisch restaurierte Kappenwindmühle drehen.

Die Gastwirtschaften des Museums bieten traditionelle Speisen angeboten. Wer frische Produkte aus der Region erwerben möchte, ist auf dem „Landmarkt“ bestens aufgehoben.

Die Gesellschaft zum Erhalt alter Haustierrassen zeigt in diesem Jahr ihreTiere:.