Advent für alle Sinne

Eine Hauswirtschafterin bereitet am historischen Herd Bratäpfel zu.

Während sich in den Städten die Weihnachtsmärkte füllen, lädt das Freilichtmuseum am Wochenende 2. und 3. Dezember jeweils 10 bis 18 Uhr, mit zahlreichen Angeboten zu einem vorweihnachtlichen Erlebnis der ganz anderen Art ein: „Advent für alle Sinne“ will Entspannung bescheren und auch ein bisschen nachdenklich machen, lässt die großen und kleinen Gäste eintauchen in frühere Zeiten und vermittelt viel von dem, wie sich bäuerliche Familien einst auf die Weihnacht vorbereiteten.

So erklingt in den Bauernstuben der Museumshäuser vorweihnachtliche Hausmusik, wird mit den Gästen gemeinsam gesungen und werden Geschichten erzählt. Auch in der alten Kapelle können Besucherinnen und Besucher mit der „Bäuerin“ Adventlieder singen. Kinder können in einer Bastelstube Weihnachtsschmuck und kleine Geschenke herstellen und die Erwachsenen sich in der alten Dorfschule in alter Schönschrift für die Weihnachtspost üben.

Für die klassischen Adventdüfte sorgen Bratäpfel, Spekulatius und Printen aus den Museumsbacköfen. In den niederrheinischen Gehöften des Museums bereiten Hauswirtschafterinnen heiße Maronen, Honigkuchen und Feuerzangenbowle zu.

Besenbinder, Mausefallenmacherin, Schmied, Weber, Holzschnitzer und viele andere Handwerker zeigen ihre traditionellen Fertigkeiten. Laternenführungen bieten jeweils um 16.30 Uhr Gelegenheit, die historischen Museumsdörfer einmal in ganz anderem Licht zu erleben.

Im und vor dem historischen Tanzsaal aus Pingsdorf gibt es einen kleinen Advent-Markt mit handverlesenen Angeboten: Täschner, Buchbinderei, Handgestricktes, Adventskranzbinderei und vieles mehr.