KinderTräume - Neues aus der Spielzeugsammlung des Rheinischen Landesmuseums für Volkskunde

Schachtel eines Spiels "Schwarzer Peter"

Sonderausstellung verlängert bis 28. August 2016

„Kindheit – Spielzeit?“, „Schöne kleine Welt“, „Alles Blech!“ und nun „KinderTräume“: Regelmäßig zeigt das Rheinische Landesmuseum für Volkskunde Spielzeug aus seiner umfangreichen Sammlung. „KinderTräume“ richtet den Fokus auf die vielfältigen Veränderungen der Spielzeuge und des Spielens während des 20. Jahrhunderts. Die beiden Weltkriege, der Kalte Krieg, die Friedensbewegung sowie der Einzug des Fernsehers und Computers in die Wohn- und Kinderzimmer trugen maßgeblich dazu bei.

Die Ausstellung zeigt neben Baukästen, die eine Rekonstruktion der Architektur und Technik im Kleinen wiedergeben, zum ersten Mal auch elektromechanische Handspielgeräte („Handhelds“), die zu den Vorgängern des „Nintendo Game Boy“ zählen.

In der Puppenwelt wandeln sich die „Kinderträume“ von der Porzellan- über die Zelluloid- bis hin zur Barbiepuppe. Gesellschaftsspiele, vor allem Strategiespiele, spiegeln den Zeitgeist und das politisch-gesellschaftliche Klima in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider.