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Gemeinsam dokumentieren und präsentieren die beiden Landesmuseen für Volkskunde Detmold und Kommern die Alltagskultur in Geschichte und Gegenwart von ganz Nordrhein-Westfalen – was liegt näher als eine Kooperation der beiden großen Museen, die zugleich die größten Freilichtmuseen in Deutschland sind. Im Jahr 2010 soll es in den Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) um den Themenschwerpunkt Migration gehen – dafür schließen sich das LWL-Freilichtmuseum Detmold und das LVR-Freilichtmuseum Kommern noch enger zusammen.
Gab es zwischen beiden großen Museen für Volkskunde schon seit Jahrzehnten einen regen fachlichen Austausch, so kooperieren die Museen, die jeweils für das Rheinland und Westfalen zuständig sind, nun erstmals in der publikumswirksamen Darstellung eines Schwerpunktthemas in Gestalt von sich ergänzenden Ausstellungen und Begleitprogrammen.
Ihre Zusammenarbeit besiegelten nun im LVR-Freilichtmuseum Kommern die beiden Kulturdezernentinnen Dr. Barbara Rüschoff-Thale (LWL) und Milena Karabaic (LVR). „Ich freue mich, dass unsere beiden Museen erstmals im Ausstellungssektor zusammenarbeiten und es damit ermöglichen, ein Thema für ganz Nordhrein-Westfalen zu präsentieren. Migration von und nach Nordrhein-Westfalen betrifft viele Menschen und die beiden Museen widmen sich ganz aktuellen Fragestellungen", so LWL-Dezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Milena Karabaic weiter: „Kulturgeschichtliche Aspekte der Migration sind bereits häufig Gegenstand der Forschung, Dokumentation und Vermittlung unserer LVR-Kultureinrichtungen gewesen. Dem Thema nunmehr eine große Ausstellungsplattform zu bieten, liegt nahe. Mit der Kooperation der Freilicht- und Volkskundemuseen setzen wir die gute Zusammenarbeit der beiden Landschaftsverbände in der Kulturarbeit fort."